M.V.D.A.           

Für mehr Sicherheit im Ort

 

Einwohner von Elfershausen fordern Tafel mit digitaler Geschwindigkeitsmessung an Hauptstraße

ELFERSHAUSEN. Der Elfershäuser Kurt Drese beobachtet immer wieder, dass die Autos zu schnell durch die Hauptstraße im Ort fahren. Tempo-30-Schilder hängen vor den beiden Bushaltestellen. Die Schilder hätten vor Jahren abmontiert werden sollen, weshalb es einen großen Streit gab. Ortsbeirat und Gemeinde hatten sich für deren Erhalt eingesetzt.

Nun wollen sie auch, dass das Limit von den Autofahrern eingehalten wird. Daher hat der GL-Mann vorgeschlagen, eine Tafel anzubringen, die digital die aktuelle Geschwindigkeit misst. Das wurde kürzlich im Ortsbeirat einstimmig beschlossen. „Die Sicherheit der Kinder ist den Elfershäusern wichtig“, sagt Drese und auch Ortsvorsteher Karl-Heinz Reichmann bestätigt das. Vor allem, weil die Kinder oft allein an den Bushaltestellen auf den Bus warten oder aussteigen, sei dies wichtig. Da seien sich alle einig gewesen– auch parteiübergreifend. 30 Kinder leben in Elfershausen.

Durch die Tafeln werde die Aufmerksamkeit der Fahrer erhöht, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten, sagt Drese. Sie zeichnen das Verkehrsaufkommen auf und zählen, ob die Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten wird. Die Auswertung in anderen Orten habe zudem gezeigt, dass sich durch die Tafeln mehr Autofahrer an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten.“

Für die Sicherheit: Kurt Drese aus Elfershauen (GL) hat in einem Antrag im Ortsbeirat erwirkt, dass geprüft wird, ob eine Geschwidigkeitstafel an der Ortsdurchfahrt angebracht wird.

Verkehr wird steigen

Drese glaubt, das Verkehrsaufkommen an der Hauptstraße werde durch die Erweiterung des Gewerbegebiets noch steigen. Der 57-Jährige schätzt, dass eine Tafel 2500 Euro kostet. Der Malsfelder Gemeindevorstand soll nun seine Zustimmung geben und prüfen, ob es möglich ist, Fördergeld oder Zuschüsse für die Anschaffung und Aufstellung der Tafeln zu beantragen.

Nutzung in vielen Orten

Die Tafeln könnten in langfristig in vielen Ortsteilen genutzt werden, hebt Drese deren Vorteil hervor. Einen Ort weiter in Obermelsungen gebe es das dasselbe Problem mit der Verkehrsbelastung an der Hauptstraße. Auch dort befinden sich die Bushaltestellen direkt an der viel befahrenen Straße.

Quelle: HNA

 

 

 

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Presseartikel Geschwindigkeitsanzeigentafeln

 

Pressemitteilung

Malsfeld, den 10.02.2017

Pressemitteilung Geschwindigkeitsanzeigentafeln

 

Elfershausen. „Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer an der Bushaltestelle in Elfershausen wird von den Autofahrern in erheblichen Umfang nicht eingehalten. Daher hat die Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal für die nächste Ortsbeiratssitzung in Elfershausen einen Antrag auf zwei Geschwindigkeitsanzeigentafeln gestellt“, erklärte GL-Vorstandsmitglied Kurt Drese aus Elfershausen. Damit solle besser auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hingewiesen werden.

Ein weiterer Vorteil der Geschwindigkeitsanzeigetafeln sei die nachträgliche Darstellung vom vorhandenen Verkehrsaufkommen sowie das dokumentieren von Überschreitungen der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit. Ohne zusätzlichen Aufwand und Kosten werde durch die Geschwindigkeitsanzeigentafeln das Verkehrsaufkommen aufgezeichnet und durch die vorhandenen Datensätze ermittelt, wie Radarfallen in Elfershausen effizienter eingesetzt werden können. Die Auswertung bei anderen Kommunen zeige, dass sich durch das Aufstellen von Geschwindigkeitsanzeigentafeln mehr Autofahrer an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten.

„Das Verkehrsaufkommen wird sich durch die Erweiterung des Gewerbegebietes in Ostheim und die anstehende Sanierung der L 3435 nach Obermelsungen noch weiter erhöhen. Deshalb ist die Anschaffung umso mehr zu befürworten“, betonte GL-Ortsbeiratsmitglied Gerda Hörold.

Die Kosten für eine Geschwindigkeitsanzeigetafel liegen bei 2500 Euro. Deshalb schlägt Kurt Drese vor, auch zu prüfen, ob die Möglichkeit besteht, Fördermittel oder Zuschüsse für die Anschaffung und Aufstellung der Geschwindigkeitsanzeigentafeln zu beantragen.

 

 

 

 

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Umbaumaßnahme für Grünabfälle in Sipperhausen

Umbaumaßnahme für Grünabfälle in Sipperhausen

Die Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal begrüßt die Umbaumaßnahmen am Sammelplatz für Grünabfälle in Sipperhausen durch die Gemeinde Malsfeld.


In einem entsprechenden Antrag vom 03.Mai 2016 hatte die GL diese dringend notwendige Maßnahme eingefordert. Die GL verwies darauf, dass es seit der Einteilung der Grünabfälle in drei Gruppen (Fraktionen) erforderlich geworden ist, bereits bei Anlieferung diese zu trennen. Dabei ist ein Teil der Grünabfälle bereits auf der Sammelstelle Sipperhausen in einen bereitgestellten Container zu laden. Dieser Container hat eine Bordwandhöhe von ca. 1,60 m. Für Einwohner, die ihre Grünabfälle in Säcken oder kleineren Behältern anliefern steht eine Treppe zur Verfügung.


Eine Vielzahl der Einwohner bringt ihre Grünabfälle jedoch mit PKW-Anhängern zur Sammelstelle. Gerade für diese Bürger ist die Entladung sehr schwierig und zeitaufwändig. Die Errichtung einer Rampe könnte dieses Problem lösen. Die GL hatte beantragt, dass der Haupt- und Finanzausschuss über eine bauliche Veränderung berät und einen Umsetzungsvorschlag entwickelt, wobei der Ortsbeirat Sipperhausen zu beteiligen sei.
GL-Fraktionsvorsitzender Lothar Kothe und Fraktionsgeschäftsführer Edgar Janassek begrüßen es, dass die Gemeinde unter Hinzuziehung des Ortsbeirates Sipperhausen bereits alles in die Wege geleitet hat, dass in den nächsten Wochen die Rampe fertiggestellt wird und die Bürger die Entsorgung ihrer Grünabfälle zukünftig erleichtert vornehmen können.


Die GL bittet alle Bürger, die gemeindlichen Grünabfall-Sammelstellen in Sipperhausen und in Malsfeld rege zu nutzen. Gras-, Baum- und Heckenschnitt, sowie sonstige im privaten Garten und Grundstück anfallende Biomasse kann dort zu moderaten Preisen abgeliefert werden.

Im Namen der Gemeinschaftsliste Hochland Fuldatal

Lothar Kothe Fraktionsvorsitzender

Edgar Janassek Fraktionsgeschäftsführer

 
 

 

 

 

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Bahnhof Malsfeld Sanierung statt Neubau

 

Bahnhof Malsfeld Sanierung statt Neubau

Das Thema einer Bahnhofssanierung oder der Neubau eines Haltepunktes in der Gemeinde Malsfeld beschäftigt die Geschaftsliste Hochland-Fuldatal seit geraumer Zeit.
Das, im Februar 2016 dem Malsfelder Parlament vorgestellte Ergebnis einer Machbarkeitsstudie zum Bau eines neuen Bahnhaltepunktes in Malsfeld, ist nach Meinung der GL eine Utopie. Die von der Gemeinde zu schulternden Kosten von rd. 2 Mio. Euro sprengen den Rahmen des Machbaren.
Wie Fraktionsvorsitzender Lothar Kothe berichtet, hat die Fraktion der Gemeinsschaftsliste daher eine eigene voraussichtlich deutlich kostengünstige Variante entwickelt. In einem Vor-Ort-Termin wurden die örtlichen Begebenheiten begutachtet und praktikable Lösungen diskutiert. Ein wesentliches Element war dabei das Ziel einer behindertengerechten Ausgestaltung.

Um eigene Ideen auf deren Machbarkeit zu prüfen und zu plausibilisieren wurden unter anderem Maße von anderen Bahnanlagen genommen und diese auf die Malsfelder Verhältnisse übertragen.

Die Beschreibung des GL-Vorschlages sieht danach wie folgt aus:

  1. Von der westlich der Gleisanlage verlaufenden Straße (Am Bahnhof) soll eine Unterführung des Südgleises erfolgen.Dies erfolgt ca. 100 m südlich des bisherigen Zugangs. Da die Straße (Am Bahnhof) ein ausreichens Gefälle aufweist, kann der Zugang ebenerdig zur Straße erfolgen. Damit wird auch der erforderliche Höhenunteschied von ca. 3,50 m zwischen Zugang und Bahnsteigoberkante erreicht.
  2. Über eine Rampe mit einer Länge von ca. 70m kann damit der Zugang zum bestehenden Mittelbahnsteig behindertengerecht erfolgen.
  3. Der Bahnsteig weist mit einer Breite von ca. 8 m eine ausreichende Breite zum Einbau einer Rampe auf.
    Die GL hat zur Verdeutlichung des Vorschlags einige Skizzen und Zeichnungen angefertigt, die dieser Presseinformation beifügen sind.
    Die Vorteile ggü. den bisherigen Planvarianten fasst Fraktionsgeschäftsführer Edgar Janassek wie folgt zusammen:
    „Aus unserer Sicht wären mit dieser Variante deutlich geringere Kosten verbunden als mit der Errichtung von Fahrstuhlanlagen am bestsehden Standort oder gar eines Neubaus. Zudem wären sicher deutlich weniger Folgekosten für die Unterhaltung und technische Betreuung erforderlich.

 

 

 

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