M.V.D.A.           

Gemeinschaftsliste spendet Fahrradständer

Gemeinschaftsliste spendet Fahrradständer an die Gemeinde Malsfeld

Um einen Impuls für das Thema Nahmobilität in der Gemeinde Malsfeld zu setzen, spendet die Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal der Gemeinde Malsfeld einen Fahrradständer. Die symbolische Übergabe erfolgte durch Edgar Janassek, den Fraktionsgeschäftsführer der GL im Rahmen der letzten Gemeindevertretersitzung.

Der genaue Strandort für den Fahrradständer soll durch den Gemeindevorstand festgelegt werden, nach Vorstellung der GL könnten dies z. B. vor dem Rathaus oder auch am DGH in Ostheim sein. Die GL sieht in dem Thema Nahverkehr, mit besonderer Berücksichtigung von Fahrrad- und Fußwegen, sowie des ÖPNV, ein wichtiges Handlungsfeld der Kommune in der Zukunft. Zu diesem Thema passte in der Sitzung auch ein Antrag der GL, dass eine im April 2018 beauftragte „Konzeptstudie Rad- und Fußwege“ endlich auch den Fraktionen der Gemeindevertretung vorgelegt werden soll.

Für die GL ist das der erste notwendige Schritt, damit Ideen für konkrete Maßnahmen entwickelt werden können. Der GL Antrag wurde in der Sitzung erfreulicherweise auch einstimmig angenommen. Damit kann die am 14. März zu wählende neue Gemeindevertretung sich auch intensiv mit diesem Thema beschäftigen. Die Gemeinschaftsliste möchte sich in diesen Prozess dann gern auch mit eigenen Vorschlägen und Ideen einbringen.

 

 

Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal

Fraktionsgeschäftsführer Edgar Janassek

 

 

 

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Sicherheit und geringerer Durchgangsverkehr am Elfershäuser Kreuz

Sicherheit und geringerer Durchgangsverkehr am Elfershäuser Kreuz

GL sieht jetzt Chancen auf die beste Lösung für Sicherheit am Elfershäuser Kreuz. Seit Beginn der testweisen Sperrung am Elfershäuser Kreuz vor rund einem Jahr hat sich dort glücklicherweise kein weiterer Unfall durch Missachtung der Vorfahrt ereignet.

Nach Ansicht der GL wurde jedoch nicht die beste Lösung umgesetzt. Wenn jetzt die Malsfelder SPD für eine veränderte Sperrvariante am Elfershäuser Kreuz eintritt, ist das hoffentlich Einsicht und nicht nur dem Wahlkampf geschuldet. In jedem Fall hofft die SPD aber auf die Vergesslichkeit der Bürger und verschweigt dass die jetzt von ihr bevorzugte Sperrung der Verbindungsstraße zum Gewerbegebiet L 3224 die Variante ist, die von der GL bereits im August 2019 beantragt wurde.

Damals wurde dieser Vorschlag von SPD, CDU und FDP vehement zerredet, unsachlich abqualifiziert und letztlich in der Abstimmung abgelehnt. Im HNA-Bericht vom 24.08.2019 benannte Bürgermeister Vaupel die Argumente der GL noch als Ammenmärchen und sagte: „ Die GL streue den Bürgern damit Sand in die Augen“. Im Nachhinein sind genau die Bedenken der GL eingetreten, u.a. wurde ein verstärkter Abkürzungsverkehr durch Elfershausen vorausgesagt. Jetzt hat offensichtlich auch die SPD die Vorteile des GL-Vorschlags erkannt.

Den Elfershäuser Einwohnern hätten die zwischenzeitigen Erfahrungen eines verstärkten Durchgangverkehrs erspart werden können. Wenn jetzt doch die GL Variante umgesetzt werden soll, besteht die berechtigte Hoffnung, dass sich der Durchgangsverkehr sogar verringert und die Verkehrssicherheit am Elfershäuser Kreuz dennoch erhalten bleibt.


 Quelle: HNA 24.08.2019

 

 

 

 

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Lothar Kothe beantwortet Vier Fragen der HNA

Lothar Kothe beantwortet Vier Fragen der HNA

Frage 1: Was hat Ihre Fraktion seit der zurückliegenden Kommunalwahl erreicht?

Nach GL-Antrag wurden für die Studie eines Verkehrslenkungskonzeptes Optionen geprüft und damit die einseitige naturbelastende Ausrichtung auf Ortsumgehungen verhindert. Das Konzept wurde auf GL-Antrag in einer Bürgerversammlung diskutiert. Die Ansiedlung eines Container-Umschlagplatzes im Gewerbegebiet westlich der Autobahn haben wir gemeinsam mit den Ostheimern verhindert. Die lange von uns geforderte Abschaffung der Straßenbeiträge steht kurz vor der Umsetzung.

Frage 2: Was sind Ihre drei wichtigsten Ziele für die Wahlperiode 2021 bis 2026?

Die großen Themen sind die Entwicklung und Bereitstellung von Bauland für Wohnbebauung. Dazu die Entwicklung und Umsetzung eines Verkehrskonzeptes, das auch die Belange des Nahverkehrs für alle Verkehrsteilnehmer – auch der Radfahrer und Fußgänger beinhaltet. Bei allen Investitionen muss das Notwendige immer Vorrang vor dem Wünschenswerten haben, damit wir mit den Schulden der Gemeinde nachfolgende Generationen nicht übermäßig belasten.

Frage 3: Die Corona-Pandemie hat vielfältige Auswirkungen auf unser öffentliches Leben. Welche Lehren oder Konsequenzen sollte Ihre Kommune aus der Krise ziehen?

Die Gemeinde braucht für künftige vergleichbare Ereignisse einen Pandemieplan. Es müssen systemrelevante Bereiche definiert werden, die Priorität genießen. Die Punkte Infektionsschutz und Versorgungssicherheit der Einwohner sind dabei besonders wichtig. Für die Verwaltung und die Entscheidungsgremien (Gemeindevorstand und Gemeindevertretung) sind Regelungen zu schaffen, die auch Sitzungen und Entscheidungen durch Nutzung digitaler Medien ermöglichen.

Frage 4: Ergänzen Sie diesen Satz: „Die Entwicklung der Stadt wird in den kommenden fünf Jahren ...

...von den Folgen der Pandemie bestimmt werden. Es wird daher noch wichtiger, den gemeindlichen Haushalt so zu gestalten, dass wir dennoch Impulse für eine langfristig positive Entwicklung geben.


 

 

 

 

 

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