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Pressemitteilung

Malsfeld, den 16.03.2017

Für mehr Sicherheit im Ort

Einwohner von Elfershausen fordern Tafel mit digitaler Geschwindigkeitsmessung an Hauptstraße

Das Thema


Das Tempo-30-Limit an der Hauptstraße in Elfershausen ist seit Jahren ein Streitpunkt. Jetzt fordert der Ortsbeirat eine Tafel zur digitalen Geschwindigkeitsmessung der Fahrzeuge, damit das Tempo eingehalten wird.

ELFERSHAUSEN. Der Elfershäuser Kurt Drese beobachtet immer wieder, dass die Autos zu schnell durch die Hauptstraße im Ort fahren. Tempo-30-Schilder hängen vor den beiden Bushaltestellen. Die Schilder hätten vor Jahren abmontiert werden sollen, weshalb es einen großen Streit gab. Ortsbeirat und Gemeinde hatten sich für deren Erhalt eingesetzt. Nun wollen sie auch, dass das Limit von den Autofahrern eingehalten wird. Daher hat der GL-Mann vorgeschlagen, eine Tafel anzubringen, die digital die aktuelle Geschwindigkeit misst. Das wurde kürzlich im Ortsbeirat einstimmig beschlossen.
„Die Sicherheit der Kinder ist den Elfershäusern wichtig“, sagt Drese und auch Ortsvorsteher Karl-Heinz Reichmann bestätigt das. Vor allem, weil die Kinder oft allein an den Bushaltestellen auf den Bus warten oder aussteigen, sei dies wichtig.
Da seien sich alle einig gewesen– auch parteiübergreifend. 30 Kinder leben in Elfershausen.
Durch die Tafeln werde die Aufmerksamkeit der Fahrer erhöht, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten, sagt Drese. Sie zeichnen das Verkehrsaufkommen auf und zählen, ob die Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten wird. Die Auswertung in anderen Orten habe zudem gezeigt, dass sich durch die Tafeln mehr Autofahrer an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten.

Für die Sicherheit: Kurt Drese aus Elfershauen (GL) hat in einem Antrag im Ortsbeirat erwirkt, dass geprüft wird, ob eine Geschwidigkeitstafel an der Ortsdurchfahrt angebracht wird.

Verkehr wird steigen

Drese glaubt, das Verkehrsaufkommen an der Hauptstraße werde durch die Erweiterung des Gewerbegebiets noch steigen. Der 57-Jährige schätzt, dass eine Tafel 2500 Euro kostet. Der Malsfelder Gemeindevorstand soll nun seine Zustimmung geben und
prüfen, ob es möglich ist, Fördergeld oder Zuschüsse für die Anschaffung und Aufstellung der Tafeln zu beantragen.

Nutzung in vielen Orten

Die Tafeln könnten in langfristig in vielen Ortsteilen genutzt werden, hebt Drese deren Vorteil hervor. Einen Ort
weiter in Obermelsungen gebe es das dasselbe Problem mit der Verkehrsbelastung an der Hauptstraße. Auch dort befinden sich die Bushaltestellen direkt an der viel befahrenen Straße.

Quelle: HNA