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Malsfelder GL-Fraktion geht gestärkt in die nächste Wahlperiode

Die Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal (GL) hat bei der Kommunalwahl im März mit 29,1% ihr bestes Ergebnis seit der Gründung 1993 erreicht. Damit konnte sie mit jetzt 7 Sitzen (bisher 6) Ihre Position als zweitstärktste Fraktion in der Malsfelder Gemeindevertretung nochmals verbessern.
In der konstituierenden Fraktionssitzung wurden zugleich der Fraktionsvorsitzende Lothar Kothe, sowie die beiden Stellvertreter Clarissa Beisecker und Winfried Hucke bestätigt.
Als Fraktionsgeschäftsführer ist auch für die neue Legislaturperiode Edgar Janassek wieder gewählt worden.

Von links, Lothar Kothe, Winfried Hucke, Helmut Ostheim, Rolf Götzmann, Clarissa Beisecker, Edgar Janassek

Aus den Reihen der Fraktion wurde Bernd Grünhaupt erneut in den Gemeinde¬vor-stand entsandt, dafür rückt Andy Wenderoth in die Gemeindevertretung nach. Fraktionsvorsitzender Kothe betonte, dass es bei den Wahlen gelungen sei erstamls die absolute Mehrheit der SPD in Malsfeld zu brechen. Er bedauerte aber gleichzeitig, dass die FDP durch die Vereinbarung einer Koalition mit der SPD die Chance auf eine nachhaltige Veränderung der politischen Meinungsbildung vergeben hat. Die GL wird weiterhin eine konstruktive Oppositionsarbeit leisten und ihre Ideen in das Gemeindeparlament einbringen.

Schwerpunkte der Arbeit in der nächsten Wahlperiode sieht die Fraktion im Wesentlichen in der Stabilisierung des gemeindlichen Haushalts, sowie den Themen Verkehrsplanung, Interkommunale Zusammenarbeit und dem Problem des Leerstandes von Immobilien in den Ortskernen.
Ein weiteres wichtiges Thema ist der Ausbau der Internet-Verfügbarkeit in allen Ortsteilen. Zu diesem Thema wurde von der GL-Fraktion auch bereits ein Dringlichkeits¬antrag in die erste Sitzung des Gemeindeparlaments eingebracht, der dort auch einstimmig angenommen wurde. Der Antrag beinhaltet den Auftrag an den Gemeindevorstand Fördermöglichkeiten aus Mitteln des Bundes zu beantragen.
Desweiteren wurde die Einrichtung eines „Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr“ beantragt. Der Auschuss hätte die Parlamentsarbeit in diesen wichtigen Themenkreisen deutlich unterstützen können, der Antrag wurde jedoch von der SPD/FDP-Koalition abgeleht.