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Gemeinde Malsfeld bekommt Seniorenbeirat

Gemeindevertreter beschließen neues Gremium einstimmig

Malsfeld bekommt einen Seniorenbeirat. Das haben die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Der Seniorenbeirat geht auf die Initiative des Seniorenbeauftragten Dr. Johannes Heyn zurück. Er ist Mitglied der GL-Fraktion im Gemeindeparlament, die den entsprechenden Antrag in die Vertretung eingebracht hatte.
„Beim Kreisseniorentag waren viele Kommunen nicht nur mit einem Seniorenbeauftragten, sondern mit einem Seniorenbeirat vertreten“, sagt Heyn. Ein Beirat
könne mehr Ideen, Kompetenz und Durchsetzungskraft entwickeln, um den Belangen älterer Menschen gerecht zu werden. Heyn schlägt daher ein Gremium aus vier bis sechs Malsfeldern vor. „Sie könnten aus Organisationen kommen, die am Wohl älterer Menschen interessiert sind“, sagt er. Das seien zum Beispiel die Kirchengemeinden, Ortsteile, der VdK, der Behindertenbeauftragte und die Friedhofskommission. Einige Vertreter verschiedener Gruppen hätten schon ihre Mitarbeit in dem Gremium zugesagt.

Dr. Johannes Heyn
Seniorenbeauftragte

Unterstützung erhielt er unter anderem vom FDP Fraktionsvorsitzenden Benjamin Giesen. „Viele andere Gemeinden haben bereits einen Seniorenbeirat“, sagt er. „Ich
finde den Vorschlag gut, ein solches Gremium hängt aber stark vom Vorsitzenden ab.“ Heyn sei genau der Richtige dafür. Außerdem sei Giesen für eine Besetzung von Vertretern aus möglichst vielen Ortsteilen „nicht nur aus Malfeld und Beiseförth“.
Auch die SPD-Fraktion sprach sich für den Vorschlag aus. „Wir haben zwar schon relativ viele Gremien, aber gegen den Seniorenbeirat ist
nichts zu sagen“, sagt Fraktionsvorsitzender Harald Ziebarth. „Wir werden zustimmen.“


Die Idee findet Bürgermeister Michael Hanke ebenfalls gut. „Wir müssen aber erst klären, wie viele Mitglieder der Seniorenbeirat haben soll, und die Hierarchie regeln“, sagt er
Hanke empfahl daher, das Thema in den Gemeindevorstand zu verweisen, damit dieser eine Geschäftsordnung erstellt. „Sie muss dann nicht mehr von der Gemeindevertretung beschlossen werden.“ Das wurde von den Gemeindevertretern einstimmig beschlossen.

Quelle: HNA

 

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