Aktuell sind 9 Gäste und keine Mitglieder online

 

Redetext von Edgar Janassek in der Gemeindevertretersitzung vom 24.01. 2019

Unfallschwerpunkt Elfershäuser Kreuz

Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren,
das Elfershäuser Kreuz ist leider schon zu einem Begriff geworden, allerdings mit einem sehr traurigen Image. Immer wieder kommt es an dieser Kreuzung zu schweren Unfällen. Alle beschreiben die Kreuzung der L3435 und der L 3224 als gut einsehbar und auch ausreichend durch Schilder und Markierungen gesichert.
Nach jedem Unfall heißt es dann:  „Wie konnte das eigentlich passieren.
Die Unfälle aus 2018

im Mai  1 Unfall mit 2 Verletzten
im Okt.  1 Unfall mit 5. Schwerverletzten
im Dez. 2 Unfälle mit 3 Verletzten

waren leider nur die Fortsetzung einer langen Serie von Unfällen die im Jahr 2015 leider auch einen tödlichen Unfall beinhaltet. Es hat dann 2015 auch eine Verkehrsschau mit Fachleuten stattgefunden mit folgendem  Fazit
Die Beschilderung der Landesstraßen- Kreuzung bei Elfershausen ist  optimal und die Sichtverhältnisse auf den Knoten hervorragend.

Die Polizei spricht übrigens erst von einem Unfall-Schwerpunkt wenn mind. 5 Unfälle des gleichen Typs innerhalb eines Jahres passieren, das war z. B im Jahr 2010 der Fall.
Danach wurden auch die rot-weißen Rand-Borde im Kreuzungsbereich angebracht.
Inzwischen ist die Kreuzung auch noch durch Blinkleuchten markiert und dennoch kam es Ende 2018 zu den zuvor genannten 4 Unfällen in kurzer Folge.

Für uns wird es Zeit hier jetzt auch den Gemeindevorstand aufzufordern sich intensiv für eine Veränderung der Verkehrssituation einzusetzen und mit den zuständigen Fachbehörden eine Umsetzung zu besprechen und zu planen. Es sind ja keineswegs nur ortsunkundige Unfallbeteiligte festzustellen, immer wieder sind auch Verkehrsteilnehmer aus der engeren Region und auch Malsfelder Bürger beteiligt. Diese kennen die Gefährlichkeit der Kreuzung aber auch das ist offensichtlich kein Schutz vor einem Unfall.
Wir als kommunales Parlament haben somit auch die Aufgabe uns  für unsere Mitbürger einzusetzen dass dieser Gefahrenschwerpunkt reduziert wird.


Wir haben in unserem Antrag auch keine Patentlösung genannt. Es gibt sicher eine ganze Reihe von Möglichkeiten einige haben wir in unserem Antrag aufgezählt.
Das kann jedoch keine Anspruch auf Vollständigkeit haben, denn wir sind keine Verkehrsexperten, eines wissen wir aber: Der aktuelle Zustand kann dauerhaft so nicht bleiben. 
Es muss auch intensiv über bauliche Veränderungen nachgedacht werden, da rein optische Maßnahmen offensichtlich keine ausreichende Wirkung erzielen. Die tatsächliche Wirksamkeit von Maßnahmen müssen Fachleute beurteilen und diese Maßnahmen auch planen und umsetzen.
Ich möchte abschließend unsere 2 Antragspunkte noch einmal vorlesen und bitte sie um Unterstützung.

Antrag:

  1. Der Gemeindevorstand wird beauftragt kurzfristig mit allen für diesen Straßenabschnitt zuständigen Stellen Kontakt aufzunehmen und einen Umbau dieses Unfallschwerpunktes einzufordern.
  2. In der Gemeindevertretung ist spätestens in der Sitzung im April ein erster Zwischenbericht abzugeben.
 

Edgar Janassek